Geschichte

Die Arbeit mit Behinderten Kindern und Jugendlichen und ihren Eltern beginnt im Februar 1969 im Jugendheim der Ev.luth. Kirche. Im Oktober 1969 wird von Jürgen Wendt, Ingo Zobel und Hans-Joachim Hecker der Ortsverein Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung gegründet. Noch im selben Jahr werden die ersten hauptamtlichen Pädagogen eingestellt. Binnen kurzer Zeit werden bereits weit über 20 Kinder und Jugendliche betreut.

Im Jahr 1974 eröffnet die Lebenshilfe eine beschützende Werkstatt für Behinderte , hauptamtliche Mitarbeiter übernehmen die Anleitung und Betreuung für 14 behinderte Jugendliche und Erwachsene. Ebenfalls im Jahr 1974 eröffnet die Lebenshilfe neben dem Hort einen Sonderkindergarte n für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren. Zu diesem Zeitpunkt ist die Lebenshilfe Kaltenkirchen für insgesamt 51 Behinderte verantwortlich: 14 Kinder (3 – 6 Jahre) werden im Sonderkindergarten betreut, 22 Kinder (7 – 16 Jahre) im Hort und 15 Erwachsene arbeiten in der Wertstatt. Nur ein Jahr später, im August 1975 , kann die Lebenshilfe eine Schule für Behinderte einweihen und für ein Jahr leiten. Ab August 1976 übernimmt das Kreisschulamt Segeberg die Trägerschaft der heutigen Janusz-Korczak-Schule . 1983 erwirbt die Lebenshilfe Kaltenkirchen das Pastorat am Kamper Weg 1, lässt es umbauen und erweitern und eröffnet dort im März 1984 ein Wohnheim (Wohngemeinschaft Kamper Weg ) ür seinerzeit 10 behinderte Menschen.

Frühe Hilfen für Kinder mit Behinderung oder Entwicklungsverzögerung gewinnen immer mehr an Bedeutung. Daher ist es nahe liegend, dass die Lebenshilfe Kaltenkirchen die Förderung der Kinder zwischen 0 und 3 Jahren zu ihrem nächsten Anliegen macht und 1985 mit der ambulanten Förderung dieser Kinder und ihrer Familien durch die Frühförderung beginnt. 1987 beginnen die Bauarbeiten an der lange geplanten Wohnanlage für Behinderte , das im Juli 1988, am Tag seiner Einweihung, an das DRK Kreisverband Segeberg übergeben wird. Anfang der 90-er Jahre beginnt die Lebenshilfe mit der Planung der größten Baumaßnahme: eine heilpädagogische Tagesstätte mit Integrationsgruppen, die Kindertagesstätte PUSTEBLUME , die im März 1994, dem Jahr, in dem die Lebenshilfe Kaltenkirchen auf eine 25-jährige Tätigkeit zurück blicken kann, eingeweiht werden kann.

Mit Beginn des neuen Jahrtausends übergibt der Verein der Lebenshilfe Kaltenkirchen seine Geschäfte im Jahr 2000 an die Lebenshilfe Kaltenkirchen gGmbH. Im Jahr 2004 , die Lebenshilfe betreut inzwischen über 200 behinderte Kinder und Erwachsene, kann ein weiteres Haus eingeweiht werden. Das Zentrum der Lebenshilfe, in dem neben der Frühförderung vor allem die Ambulante Betreuung für Schulkinder ihre pädagogische Arbeit leisten kann.

In den über 40 Jahren seit Gründung des Vereins hat sich die Lebenshilfe Kaltenkirchen weit über die Grenzen Kaltenkirchens hinaus einen Namen gemacht und ist ihrem Ziel, Behinderten und deren Familien in allen Lebensbereichen und Altersstufen Unterstützung anbieten zu können, ein großes Stück näher gekommen.